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Hochzeitsstile

Ihr wollt einen Tag, der aussieht wie aus einem Guss - und findet tausend Bilder, die alle schön sind und nichts miteinander zu tun haben. Der schnellste Weg heraus führt nicht über den Stil, sondern über den Ort: Er bringt Farbe, Material und Licht schon mit.

Gedeckte Tafel mit Trockenblumen, Kerzen und Leinen in warmem Abendlicht.

Der Stil folgt der Location

Auf Pinterest sieht jeder Stil gleich gut aus, weil dort jedes Bild an dem Ort entstanden ist, der genau dazu passt. In der Planung läuft es umgekehrt: Ihr habt einen Ort - und der bringt Holz oder Stuck mit, Grün oder Parkett, Tageslicht oder Gewölbe.

Daraus folgt eine Reihenfolge, die viel Geld spart: zuerst die Location, dann der Stil. Ein Stil, den der Ort schon mitbringt, braucht wenig Deko. Ein Stil gegen den Ort braucht sehr viel - und wirkt am Ende trotzdem aufgesetzt. Welche Häuser welchen Charakter haben, steht bei den Hochzeitslocations.

Drei Farben halten den Tag zusammen

Was ein Konzept zusammenhält, ist selten das Motto und fast immer die Farbe. Zwei bis drei Töne reichen, plus das, was der Ort ohnehin liefert - Holz, Grün, Kerzenlicht.

Der Grund ist praktisch: An einem Hochzeitstag dekorieren viele Hände, oft ohne sich abzusprechen - Floristin, Location, Trauzeugen, ihr selbst. Eine kurze Farbliste, die alle kennen, ist das einzige, was das zusammenhält. Mehr als drei Töne merkt sich niemand.

Die Stile im Einzelnen

Häufige Fragen

Wie findet man den passenden Hochzeitsstil?
Am schnellsten über die Location statt über Bilder. Ein Ort bringt Material, Farbe und Licht schon mit - ein Stil, der dazu passt, braucht wenig Deko, einer dagegen viel. Wer die Location vor dem Stil festlegt, spart Geld und bekommt ein stimmigeres Ergebnis.
Welche Hochzeitsstile gibt es?
Die gebräuchlichsten sind Boho mit Erdtönen und Trockenblumen, Vintage und rustikal mit Holz und Spitze, klassisch-elegant mit Weiß und Grün sowie die Winterhochzeit mit Kerzen und Tannengrün. Die Übergänge sind fließend, und die meisten Paare mischen.
Wie viele Farben sollte ein Hochzeitskonzept haben?
Zwei bis drei, plus die Naturtöne des Ortes. Mehr hält über einen ganzen Tag und über viele dekorierende Hände nicht zusammen. Der Rest entsteht von selbst - durch Holz, Grün, Kerzenlicht und die Kleidung der Gäste.